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Sketch und die erste Übung

Eine Woche ist er nun da; doch ankommen ist er noch lange nicht. Zu neu und anders ist diese Welt, unterschiedliche Böden, Möbel, Radio und Fernsehen und alles riecht und klingt anders. Trotzdem kommt Sketch langsam zu Ruhe und genießt sein weiches Hundekissen als sicheren Rückzugsort und zum Schlafen.


Der erste Tag ist hart.

Fressen, gekrault werden und die Wohnung erkunden sind seine Lieblingsbeschäftigungen und seit er die Treppe in den ersten Stock laufen kann geht es ständig hoch und runter, einfach so zum Spaß. Neugierig läuft er hinter uns her aber wenn wir auf ihn zukommen hält er doch lieber einen Sicherheitsabstand, indem er umdreht oder einen Bogen läuft. Deshalb hat Sketch auch eine kleine Leine am Geschirr, um ihn halten zu können ohne ihn in die Enge treiben zu müssen.


Bei Bono schlafen, da kann einem nichts passieren

Nun haben wir einen neugierigen Zottelhund der immer an uns interessiert ist, was wir so machen, der aber nicht auf unsere Gesten und Worte reagiert. Vornehm hält er sich zurück, wenn es darum geht ein Leckerchen aus dargebotenen Hand zu nehmen. Man möchte ja niemandem etwas wegessen. Anders sieht es hingegen aus wenn man hinter Frauchens Rücken in der Küche die Pfoten auf die Arbeitsfläche stellt, um das gerade frisch zubereitete Müsli aus der Schale zu schlabbern, während Frauchen sich die Hände wäscht. Er ist wohl der Meinung, dass alles was so herrenlos herumsteht geschnappt und gefressen werden kann.


Futter aus der Hand nehmen


Das erste Training scheint erst einmal ziemlich einfach für Mensch und Hund. Sketch soll lernen, dass man Futter aus der Hand des Menschen entgegen nehmen kann. Für ihn ist es ein enormer Vertrauensaufbau, wenn er zur Hand von Frauchen gehen muss, um mit der Schnauze das Futter dort abzuholen. Alle Übungen werden mit dem Clicker eingeübt, da so Punktgenau bestätigt werden kann. Für schreckhafte Hunde kann der Clicker noch zusätzlich in ein Tuch eingewickelt werden. Auch bei stürmischen Hunden ist diese Übung hilfreich da die zunächst geschlossene Hand sich erst bei einem ruhigen und respektvollen Hund öffnet.





Die flache Hand mit dem Leckerchen wird sichtbar für Sketch vor die Nase gehalten. Sobald er die Hand berührt wird geclickt. Ein paar mal bekommt der die Hand mit Leckerchen hingehalten bis er gerne und schnell mit der Nase bei der Hand ist. Danach kommt die Hand ohne Leckerchen und sobald gestupst wird Click und dann Leckerchen aus genau dieser Hand.


Sketch ist vorsichtig, nur der Hals geht nach vorne und die Pfoten bleiben wie angewurzelt stehen. Ein Schritt auf die Hand zu haben wir noch nicht geschafft und auch sonst ist noch nicht viel Bewegung zu sehen, daran arbeiten wir aber noch.


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